Was ist das Internet of Things?

By appsoluts 4 Wochen agoNo Comments
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Laut einer aktuellen Umfrage wissen 87% der Bevölkerung nicht, was das Internet of Things ist.

Also – was genau ist das Internet of Things?

Das Internet of Things, auch als „Internet der Dinge“ oder „Machine to Machine“ bezeichnet, ist die Vernetzung zwischen „intelligenten“ Gegenständen untereinander und zum Internet.
Kurz und knapp gesagt verbindet das Internet of Things alles mit allem: Gebäude, Fahrzeuge, andere Alltagsgegenstände und noch vieles mehr. Und das ohne, dass ein Mensch dazwischengeschaltet ist, oder eingreifen muss. Das Internet wird damit in die Gegenstände des alltäglichen Gebrauchs integriert und macht diese Genstände damit zu einem „intelligenten“ Gegenstand. Jeder Gegenstand ist eindeutig identifizierbar, beispielsweise über die IP-Adresse. „Intelligente“ Gegenstände werden auch als Smart Devices bezeichnet. Außerdem sind sie mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Dafür werden Sensoren verwendet, die Zustände erfassen und Werte, wie zum Beispiel, Temperatur oder Geschwindigkeit übermitteln können. Zusätzlich gilt die Voraussetzung, dass jeder einzelne „intelligente“ Gegenstand einen Embedded Prozessor haben muss.
Somit sind sie in der Lage, über das Internet zu kommunizieren und Aufgaben voll automatisiert auszuführen. Ein Benutzer kann daher die Geräte von einem beliebigen Ort aus steuern, da das Internet eine Schnittstelle zur Verfügung stellt.

Der Begriff des „Internet of Things“ wurde erst Ende der 90er- Jahre durch Kevin Ashton gebräuchlich. Bei Betrachtung wie viele Menschen tatsächlich wissen, was das Internet of Things ist, ist der Begriff „gebräuchlich“ hingegen relativ.

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Wo findet das Internet of Things anwendung in der heutigen Zeit?

Einen großen Anwendungsbereich findet das Internet of Things heutzutage in der Industrie. Dort geht es hauptsächlich darum, Maschinen und Anlagen so miteinander zu verbinden, dass sich ganze Prozesse automatisieren lassen. Dadurch werden Produktionsabläufe effizienter, günstiger und zeitsparender. Das Internet of Things ist somit eine elementare Komponente der Industrie 4.0.

Aber nicht nur in der Industrie ist das Internet of Things zu finden, auch im privaten Bereich kommt die Technik zum Einsatz. Zum Beispiel für Gebäudeautomation und das sogenannte „Smart Home“. In so einem „Smart Home“ ist es beispielsweise möglich, die Beleuchtung, die Heizung und die Alarmanlage zu steuern oder sich über den aktuellen Stromverbrauch informieren zu lassen. Generell findet das Internet of Things im privaten Bereich Anwendung in der Unterhaltungselektronik, in Kraftfahrzeugen und bei Haushaltsgeräten.

Die Medizin bietet ebenfalls spannende Bereiche für das Internet of Things. Im Gesundheitswesen ist die stationäre Versorgung von Patienten der größte Kostenblock. Deswegen zielt man darauf ab, Patienten möglichst lange in der häuslichen Umgebung zu versorgen. Beim Ambient Assisted Living (AAL) geht es darum, dass die Patienten in der häuslichen Umgebung überwachbar sind, so dass sie länger zu Hause wohnen bleiben können. Es werden dabei beispielsweise Überwachungen mit Hilfe von Sturzsensoren, vernetzten Briefkästen und Bewegungs- und Feuchtigkeitssensoren in Betten durchgeführt. Dies ist nicht der Einzige medizinische Einsatz. Auch in der medizinischen Versorgung, im klinischen Umfeld oder auch in der Prävention, um Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, kommt es vor.

Ziele des Internet of Things

1. Effiziente & effektive Automatisierung von Abläufen: Das Internet of Things erleichtert Prozesse im Alltag und in der Industrie, trägt zur höheren Sicherheit im Alltag bei. Fährt man zum Beispiel in den Urlaub, könnte das Internet of Things automatisch eine Meldung absetzen, wenn die Alarmanlage ausgelöst wird.

2. Verbesserung der Mensch-Maschine-Interaktion: Durch die Vernetzung wird für eine schnellere Ausführung gesorgt und Geld gespart.

3. Sicherung der Nachhaltigkeit: Ein Beispiel sind Smart Homes, bei denen das Internet of Things zum Energiesparen beiträgt. Ebenfalls kann im Falle eines Defektes das kaputte Teil schneller gefunden werden, wenn das Internet of Things bei Ausfall eine Nachricht absendet. So kann es zu keinem Absturz des Systems kommen.

Kritische Aspekte:

Doch wie bei jeder technischen Entwicklung, bringt auch das Internet of Things negative Aspekte mit sich. Zum Beispiel sollte das Smart Home theoretisch Energie sparen. Manche Studien lassen vermuten, dass wenn sich immer mehr Geräte vernetzen, diese Vernetzungen so viel Strom brauchen, dass sich der Stand-by-Verbrauch in den nächsten Jahren höchstwahrscheinlich massiv erhöht.

Zudem sollte man nicht den Sicherheitsaspekt außer Acht lassen. Viele intelligente Geräte sind nicht gut gegen solche Angriffe geschützt und für Hacker höchstwahrscheinlich leichtes Schlupfloch. Da die Internet of Things – Geräte eng miteinander verbunden sind, muss ein Hacker nur eine Schwachstelle finden und ausnutzen, um alle Daten zu manipulieren. Aktualisiert der Hersteller seine Geräte nicht regelmäßig, sind diese viel anfälliger für Hacker. Deswegen sollte man sich Gedanken über Missbrauchszenarien, wie das Ausspionieren von persönlichen Daten, das Ausführen von nicht gewünschten Aktionen und Sabotage, machen.

Die noch fehlenden Standards für das Internet of Things stellen ebenfalls ein Problem dar.

Fazit: Das Internet of Things bringt ein riesiges Potenzial an Verbesserungen für die Welt mit sich. Gleichzeitig birgt es aber auch große Herausforderungen, was die Sicherheit und den Datenschutz betrifft. Doch wir sind noch lange nicht am Ende angelangt. Es gibt noch viel Zeit für Verbesserungen und Optimierungen, welche unseren Lebensstil revolutionieren werden.

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  Digitalisierung, Internet of Things, Prozessautomatisierung
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